2. Sonderwanderung - 17. Februar 2007
Am Samstag, den 17. Februar hatte der Förderverein zum 2. Mal zu einer Sonderwanderung eingeladen. Die gute Resonanz der ersten Wanderung hatte sich wohl herumgesprochen, denn wir konnten völlig überrascht fast 150 Besucher begrüßen. Auch das Wetter war uns wohl gesonnen und rundete diesen schönen und ereignisreichen Tag perfekt ab.
Vom Treffpunkt am Schloss in Hummelshain ging es zur Entdeckung der jüngeren Geschichte, als Betriebskrankenhaus der "REIMAHG" und der historischen Vergangenheit des Schlosses, die uns Frau Dölle in einer Schlossführung anschaulich erläuterte. Anschließend führte unsere Entdeckungsreise in den schönen Leubengrund, von April 1944 bis April 1945 befanden sich hier 4 Lager für Fremd- und Zwangsarbeiter.
Mit diesen Eindrücken ging es weiter zum Kahlaer Stadtmuseum. Eine umfassende Einführung in die allgemeine Geschichte des ehemaligen Rüstungswerkes erhielten die Wanderfreunde an Hand der Ausstellung des Fördervereins und einem Modell der ehemaligen Rüstungsstätte.
Für das leibliche Wohl wurde im Grosseutersdorfer "Saloon" von Frank und Sabine gesorgt. Gestärkt machten sich die Wanderer dann auf den Weg zum Walpersberg und den baulichen Überbleibseln der vielen Außenanlagen.
Sehr beeindruckt war die Wandergruppe von der Geschichte des Straflagers "O", im Dehnatal. Auf der ehemaligen Werkstrasse, am Südhang des Berges, kehrten wir pünktlich um 17.00 Uhr zum Ausgangspunkt zurück.
Das Interesse der Wandergruppe war sehr groß um mehr über das ehemalige Werk zu erfahren, vor allem die unzähligen Fragen konnten stets korrekt und informativ beantwortet werden. Der Tag war für alle unvergesslich und viele der Besucher werden wohl nun auch mehr von der Geschichte dieses Berges in Erinnerung behalten.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei den vielen Teilnehmern, jung und alt, für ihre Teilnahme und ihr reges Interesse bedanken. Auch Gunter, Wilfried, Hartmut, Jürgen und Reinhard danke ich für die reibungslose Unterstützung zum Gelingen des Tages. Nicht zu vergessen Frau Karin Dölle, sowie Frau Doris Kuschke, Leiterin des Stadtmuseum Kahla die gern bereit war das Museum für uns zu öffnen.