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Führererlass zur Verlagerung von kriegswichtiger Produktion in unterirdische Anlagen
Thüringen erlangte auf Grund seiner verkehrsgünstigen Lage, einem dichten Infrastrukturnetz und bereits vorhandenen Bergwerken und Stollenanlagen an wichtiger Kriegsbedeutung und war auch bis April 1945 nicht direkt vom Krieg betroffen
Von 41 erfassten Anlagen bot der Walpersberg die besten Voraussetzungen für eine unterirdische Produktionsstätte
Enteignung der Kahlaer und Meltzer`schen Sandgrube durch das Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion
Die Kahlaer Sandgrube umfasst zu diesem Zeitpunkt insgesamt 10.000 m² Abbaufläche.
Auf Initiative von Fritz Sauckel, Gauleiter Thüringens und Hermann Göring, Reichsmarschall der Luftwaffe, kommt es zur Gründung der "REIMAHG"
Sie ist Bestandteil der NS-Industriestiftung "Gustloff-Werke", Weimar.
Geplantes Ziel: die Serienproduktion des Düsenjägers Me 262
11. April - Baubeginn am und im Walpersberg, beteiligt sind über 100 Firmen.
Zeitgleich entstehen 10 Haupt- und 18 Nebenlager in denen bis Kriegsende 15.000 Menschen aus ganz Europa untergebracht waren.
Fritz Sauckel, Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz, nutzte sein Amt für die Beschaffung des benötigten Arbeitskräftepotentials.
Aus dreizehn Ländern wurden Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und Zivilarbeiter rekrutiert, dazu kamen zwangsverpflichtete Deutsche sowie Jungen und Mädchen der HJ und BDM
Im April, zum Baubeginn, treffen die ersten Zwangsarbeiter, 400 Italiener, ein, bis November steigt die Zahl auf 12.000 an
Keines der Lager war bis Kriegsende fertig gestellt.
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