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Geschichte - Betriebskrankenhaus

Als die medizinische Lage in den Lagern um den Walpersberg immer schlechter wurde, entscheidet sich die Leitung der "REIMAHG" zum Bau eines Betriebskrankenhauses.

Anfangs war nur ein Krankenhaus für die Belegschaft der "REIMAHG" geplant, dessen Fertigstellung jedoch frühestens im Oktober 1945 möglich war.

Aus diesem Grund entschloß man sich, dass ehemalige Jagdschloss in Hummelshain, Eigentum des Vogel Verlags in Pößneck, zu mieten.

Für die vielen ausländischen Arbeiter wurden im Schlosspark Baracken errichtet, die auch heute noch zu sehen sind.

Die medizinische Lage verschlechterte sich von Tag zu Tag, sodass selbst in den Baracken die Menschen in großer Anzahl sterben. Den Krankenschwestern des deutschen Roten Kreuzes blieb meist nur noch der Versuch, den Sterbenden wenigstens mit Trost beiseite zu stehen.

Nach dem Einmarsch der Amerikaner, wurde das Krankenhaus als "Displaced Persons" Krankenhaus bis August 1945 weiter geführt.

Heute steht im Schlosspark ein Denkmal, erbaut aus Trümmern der "REIMAHG", das an die vielen Opfer erinnern soll.

Mit Anmeldung kann das Schloss auch besichtigt werden.(www.hummelshain.de)