Feierliche Neueröffnung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
In dem neuen Gebäude der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Nordhausen wurde Platz geschaffen, um die Geschichte dieses Werkes neu zu dokumentieren.
In dem ehemaligen unterirdischen Rüstungsbetrieb für "V2-Raketen" starben 20 000 Zwangsarbeiter.
Am Sonntag, den 10. September wurde diese Dauerausstellung feierlich eröffnet.

Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste aus ganz Europa von Prof. Dr. Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung "Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora", In seinem Grußwort dankte er Bund, Land und der Stadt Nordhausen für ihre Unterstützung.
Die aus diesem Anlass angereisten ehemaligen KZ-Häftlinge würdigte er besonders.
Anschließend übergab er das Wort an Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Präsidentin des Thüringer Landtages, Frau Kathrin Göring-Eckhardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Prof. Dr. Jens Goebel, Kultusminister des Freistaats Thüringen sowie Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.
Prof. Dr. Ulrich Herbert von der Universität Freiburg/Br. und Prof. Dr. Dick de Zeeuw, ehemaliger Häftling in Peenemünde und Dora, vermittelten in ihren Vortrag anschaulich die Geschichte dieses Rüstungswerkes.
Abschließend führte Dr. Jens-Christian Wagner, Direktor der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, durch die Ausstellung.
Weitere Informationen unter:
>> www.dora.de