Die amerikanische Luftwaffe hatte ihren Fliegerhorst in Großbritannien und besaß damit die Möglichkeit, das Dritte Reich auch am Tag zu bombardieren.

Da die englische Royal Air Force bei punktgenauen Tag-Angriffen militärischer Ziele in Deutschland nicht erfolgreich war, verlegte sie sich darauf, in Nachtangriffen deutsche Städte zu bombardieren, um die Moral der Bevölkerung zu brechen.

Insbesondere Köln, Städte des Ruhrgebiets und Hamburg wurden völlig zerstört und zehntausende Menschen getötet.
Die hohe Opferzahl beim Luftangriff auf Dresden im Februar 1945, das mit schlesischen Flüchtlingen überfüllt war, veranlasste sogar Winston Churchill, die Bombardements der Innenstädte in Frage zu stellen. Insgesamt sind nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 664000 und 780000 Zivilisten in Deutschland durch alliierte Luftangriffe getötet worden.
Kurz nach Kriegsende kam auch der Oberbefehlshaber der amerikanische Luftwaffe, General Spaatz nach Kahla um die Anlage vor Ort zu inspizieren.
