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Geschichte - Fritz Sauckel

Fritz Sauckel, Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz

Sauckel wurde 1894 als einziges Kind einer Näherin und eines Postbeamten in Haßfurt geboren. Mit 15 verlässt er das Gymnasium ohne Abschluss und fährt als Matrose und Kajütjunge zur See. Als der erste Weltkrieg ausbricht, wird er interniert.

Sauckels Karriere in der NSDAP avanciert ihn 1925 zum Gaugeschäftsführer Thüringens.

Sauckels Wirken ab Mitte der 30er-Jahre ist untrennbar mit der Errichtung des Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar verbunden. In dem bis Kriegsende 56.000 Menschen umgebracht werden.
1942 wird Sauckel zum "Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz" berufen. Hitler versieht ihn mit weit reichenden Kompetenzen. Seiner neuen Aufgabe kommt er mit "fanatischem Eifer" nach und lässt über fünf Millionen Menschen aus den besetzten Gebieten deportieren. Den menschlichen Nachschub für die deutsche Wirtschaft organisiert Sauckel mit brutalem Eifer und im Bewusstsein, "minderwertige Rassen" für den Sieg des Vaterlandes rechtmäßig zu benutzen.

Nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands versteckt sich Sauckel, stellt sich aber dann doch den amerikanischen Behörden.

Das Gericht verurteilte Sauckel aufgrund der eindeutigen Beweislage und der Schwere der Schuld zum Tode durch den Strang.

Am 16. Oktober 1946 wurde Fritz Sauckel in Nürnberg erhängt.