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Besuch Internationaler Militärgerichtshof (IMT), Nürnberg, 14. Juni 2019

Der Ostbau des Justizpalstes war 1945/46 Schauplatz des ersten vom Internationalen Militärgerichtshof durchgeführten Verfahrens gegen namhafte Vertreter des NS-Regimes.

 

Bei einem Militärgericht gibt es keine Jury, das Urteil wird hier von Richtern gefällt. Aus Infrastrukturellen Gründen, der Justizpalast war kaum beschädigt, wurde Nürnberg als Gerichtsort festgelegt. Dies verlieh der Stadt der Reichsparteitage und Rassengesetze eine besondere symbolische Bedeutung.

 

Die Dauerausstellung informiert über die Hintergründe und den Verlauf der Prozesse. Der ehemalige Schwurgerichtssaal 600 ist für Besucher zugänglich. Zu den 24 Hauptkriegsverbrechern die vor dem Tribunal angeklagt wurden gehörte neben Göring auch Sauckel, der im Gegensatz zu Göring die „REIMAHG“ nicht erwähnte und dafür auch nie zur Rechenschaft gezogen wurde.

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