Austausch und Netzwerk, 17. September 2020

Neben der Forschung ist der Ausbau und Pflege unseres Netzwerk zu anderen Institutionen, Behörden, Universitäten, Vereinen und vielen mehr eine der wichtigsten Aktivitäten. Unsere jahrelange Erfahrung in Recherche und Forschung beweist stets, dass die Geschichte der „REIMAHG“ immer wieder zu überraschenden Verbindungen, Erkenntnissen und Freundschaften führt.  Vor allem die enge Zusammenarbeit mit und in dem Vereinsnetzwerken ist für uns von großer Bedeutung.

In diesem Zusammenhang waren wir heute in Dessau-Rosslau, im Heimatmuseum von Alten, dass sich auf dem Gelände des Städtischen Klinikums befindet.

Von 1990-2004 wurde es als Privatmuseum „Altener Heimatstube“ vom Gründer Walter Hartmann (verst. 1999) und dessen Familie geführt.

2004 gründete sich der Förder- und Heimatverein Dessau-Alten e.V. und übernahm die „Heimatstube“.

Mit dem Umzug auf das Gelände des Klinikums wurde das Museum als „Heimatmuseum Alten“ Anfang Januar 2007 neu eröffnet.

Themenschwerpunkte in der Ausstellung: Hugo Junkers – sein Schaffen und Wirken in Alten, vom Dorf Alten zum Industriestandort, Haushalt und Technik im Wandel der Zeit, Fotoausstellung mit funktionstüchtigem Fotolabor, historische Küche aus den 1940er Jahren, original Schuhmacher Werkstatt.

Der Verein engagiert sich sehr für die örtliche Geschichte, vor allem auch zur Geschichte von Hugo Junkers, dem Begründer der Junkerswerke. Ziel unseres Besuches war die Einsicht von Originalakten im Archiv des Vereins sowie deren Digitalisierung.

An diese Stelle möchten wir uns nochmals sehr herzlich bei den Mitarbeitern des Vereins bedanken. Es war ein lehrsamer und angenehmer Tag, besonderen Dank an dieser Stelle an Frau Ilona Zeidler und dem Museumsleiter Herrn Eberhard Scheler. Wir werden zukünftig an weiteren gemeinsamen Projekten, speziell für 2021, arbeiten.

Mehr Informationen zum Heimatmuseum : www.dessau-alten.de.