Die Lager der „REIMAHG“

Für das Bauvorhaben „REIMAHG“ und die anschließende Produktion wurden mehr als 10.000 Zwangsarbeiter aus ganz Europa nach Kahla deportiert. Für diese benötigte man Unterbringungsmöglichkeiten, die zu Beginn der Deportation noch nicht vorhanden waren. Die ersten Zwangsarbeiter, Italiener, wurden im schnell umgeräumten Festsaal der Gaststätte „Rosengarten“, Kahla, ab April 1944 untergebracht.

In kurzer Zeit entstanden um den Walpersberg immer mehr Lager. Die Baracken, in Bausätzen angeliefert, wurden größtenteils von den Zwangsarbeitern selbst aufgebaut. Die meisten dieser Lager waren bis Kriegsende noch nicht fertiggestellt. Im April 1945 gab es in und um Kahla etwa 40 Lager. Für die deutsche Belegschaft wurde jedes freie Zimmer, auch Häuser, vor allem in Kahla, vom Quartieramt der „REIMAHG“ requiriert.

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1LAGER I
2LAGER II
3LAGER III
4LAGER IV
5LAGER V
6LAGER VI
7LAGER VII
LAGER HUMMELSHAIN
8aBETRIEBSKRANKENHAUS HUMMELSHAIN
8bSCHWESTERNHEIM BAUERNSCHULE
9LAGER E
10LAGER RIESENECK KLEINEUTERSDORF
11ZELTLAGER BIBRA
12LAGER IN BIBRA
BIBRA GASTHOF
BIBRA DISPENSARIUM
13LAGER SCHINDLERTAL
14LAGER ZWABITZTAL
15LAGER GUMPERTAL
16LAGER ZUM GRÜNEN AUE NIEDERKROSSEN
17LAGER ZEUTSCH ZUR GRÜNEN LINDE
18LAGER FREIENORLA
19LAGER NASCHHAUSEN
20LAGER ROTHENSTEIN
21LAGER JÄGERSDORF
22LAGER GROSSPÜRSCHÜTZ
23LAGER KLEINDEMBACH
24DEHNATAL LAGER 0
25SS LAGER WALPERSBERG
26LAGER IN KAHLA
CHEMISCHE FABRIK
HINDENBURGSCHULE
REIMAHG HEIM
26aROSENGARTEN
26bTHÜRINGER HOF
27LAGER IN ORLAMÜNDE
DISPENSARIUM
LAGER RATHAUS
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